ÖV-Fahrplanwechsel in der Zentralschweiz

Grössere Änderungen gibt es wohl erst für das Jahr 2016

Der Fahrplanwechsel in diesem Jahr bringt für die Kundinnen und Kunden in der Zentralschweiz keine grossen Änderungen beim Angebot.

Der Fahrplanwechsel vom Sonntag, 14. Dezember 2014, bringt für die Kundinnen und Kunden in der Zentralschweiz keine grossen Änderungen beim Angebot des öffentlichen Verkehrs (öV). Geplant sind einzig punktuelle Anpassungen bei den Haltestellen und Abfahrtzeiten (siehe weiter unten). "Wir möchten mit diesen Änderungen den Bedürfnissen der Fahrgäste und Gemeinden noch besser gerecht werden", so Christoph Zurflüh, Mediensprecher des Verkehrsverbundes Luzern (VVL). So passt beispielsweise PostAuto bei diversen Linien die Abfahrtzeiten im Minutenbereich an, um die Anschlüsse noch besser zu gewährleisten. Auf dem vbl‐Netz werden unter anderem die Fahrplanänderungen aufgrund der Verkehrsbehinderungen am Seetalplatz weitergeführt. Somit fährt ab 16 Uhr weiterhin ein Shuttlebus als Ringlinie zwischen Kantonsspital–Friedental–Kantonsspital. Die Busse ab Luzern Bahnhof (18/19) verkehren nur bis Kantonsspital.

Passepartout mit neuem Tarifzonenplan

Der Tarifverbund Passepartout führt mit dem Fahrplanwechsel in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden neue Tarifzonen ein. "Ziel ist es, den Tarifzonenplan für die Kundinnen und Kunden übersichtlicher und somit verständlicher zu gestalten", erklärt Zurflüh. Der Tarifverbund Passepartout vereinheitlicht die heute unterschiedliche Zoneneinteilung für Billette und Abos. Weiter werden die Anzahl Zonen markant reduziert. Aus 35 Abo‐ und 79 Billett‐Zonen werden 29 einheitliche Zonen, welche mehrheitlich grösser sind als heute. Dies erlaubt den Fahrgästen ein flexibleres Fortbewegen mit dem öV. Die Stadt und Agglomeration, welche heute aus vier verschiedenen Billett‐Zonen besteht, wird zu einer grossen Zone zusammengelegt. Die Einführung der neuen Tarifzonen ist ertragsneutral. Unabhängig davon steigen die Ticketpreise aufgrund der allgemeinen Tariferhöhung um durchschnittlich 2.6 Prozent. Weil die gesamte Zoneneinteilung verändert wird, kommt es auf gewissen Strecken bei den Billetten und Abos zu Preissprüngen nach oben und unten.

Kantonaler Sparauftrag

Das Luzerner Kantonsparlamemt hatte vergangene Woche den Sparauftrag bei den öV‐Investitionen und beim öV-Angebot bestätigt. Auf den kommenden Fahrplanwechsel werden die gekürzten finanziellen Mittel noch keine Konsequenzen haben. Der Verkehrsverbund Luzern wird nun die geplanten Sparmassnahmen zusammen mit den Transportunternehmen konkretisieren und im ordentlichen Bestellverfahren auf den Dezember 2015 umsetzen.

Dokumente

  1. Das sind die Änderungen mit dem neuen ÖV Fahrplan 2015. (Tarifverbund Luzern)