Nationalbank führt Negativzinsen ein

Damit soll der Franken-Mindestkurs von 1.20 verteidigt werden

Das Gebäude der Schweizerischen Nationalbank in Zürich.

Die Schweizerische Nationalbank führt so genannte Negativzinsen ein. Das heisst: Wenn eine Bank ihr Geld bei der Nationalbank anlegt, dann erhält sie keine Zinsen mehr, sondern sie muss Zinsen bezahlen. Die Nationalbank will die Guthaben mit 0,25 Prozent belasten.

Ziel der Nationalbank ist es, den Euro-Mindestkurs von 1.20 Franken zu halten. Der Schweizer Franken soll wegen den Negativzinsen unattraktiv werden. Internationale Anlegen sollen animiert werden, Schweizer Franken zu verkaufen.

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  1. Nationalbank führt Negativzins ein. Audio: Bundeshauskorrespondent Rolf Blaser