Probleme bei den Tiger-Kampfjets

Die Luftwaffe muss auf andere Flugzeuge ausweichen

Ein F5-Tiger der Schweizer Luftwaffe auf dem Militärflugplatz Emmen.

Der eine oder andere Besucher des Lauberhorn-Skirennens wird sich am Wochenende wohl ungläubig die Augen reiben. Die Patrouille Suisse wird voraussichtlich zwar mit vier roten, aber auch mit zwei grauen Tiger-Kampfjets ihre Kunststücke zeigen. Der Grund: Die Luftwaffe hat zurzeit Probleme mit den Tiger-Kampfjets. Auch die Modelle der Patrouille Suisse sind betroffen.  

Risse am Flugzeug

13 Kampfjets des Typs Tiger der Luftwaffe müssen zurzeit am Boden bleiben. Der Grund sind Risse, welche bei zwei Tiger-Kampfjets hinter dem Cockpit gefunden wurden. Alle betroffenen Modelle müssen deshalb kontrolliert werden, teilt die Luftwaffe mit.

Andere Jets werden eingesetzt

Die Luftwaffe könne ihre Aufgaben aber trotzdem erfüllen, sagt ein Sprecher der Luftwaffe. Die meisten Einsätze würden nun mit F/A-18-Jets geflogen. Die Tiger sollten bis Mitte Jahr fertig kontrolliert sein.