Zentralschweiz nach Euro-Entscheid in Sorge

Vermutlich weniger Touristen wegen schlechtem Wechselkurs-Verhältnis

Die Kapellbrücke, das Wahrzeichen der Stadt Luzern

In der Zentralschweiz hat man gestern das Ende des Euro-Mindestkurses überrascht zur Kenntnis genommen. Mitten in der Wintersaison sei diese Nachricht alles andere als vorteilhaft für die Tourismusregion Zentralschweiz. Sibylle Gerardi von Luzern Tourismus glaubt, dass sich nun die Gäste aus dem Euro-Raum zweimal überlegen, ob sie noch in die Schweiz reisen sollen. An andern Orten sei es wohl ähnlich schön, aber billiger.

Sind sogar Arbeitsplätze in Gefahr?

Geschockt zeigte sich die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz. Der Entscheid der Nationalbank sei zum aktuellen Zeitpunkt nicht nachvollziehbar. Die Unternehmen stünden nun vor grossen Herausforderungen. Felix Howald, Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz, befürchtet gar, dass es teilweise zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommen könnte, wie er auf Anfrage erklärte.

 

Audiofiles

  1. Zentralschweiz ist besorgt über die Aufhebung des Euro-Mindestkurses.. Audio: Tommy Durrer, Radio Pilatus AG