Hürlimann überlegt sich rechtliche Schritte

Er wehrt sich gegen die mediale Vorverurteilung

Markus Hürlimann, SVP, wehrt sich gegen die mediale Vorverurteilung.

Der Zuger SVP-Kantonsparlamentarier Markus Hürlimann ist am Morgen erneut vor die Medien getreten. Dabei wehrte er sich gegen die mediale Vorverurteilung im Fall der Zuger Sexgeschichte mit Ratskollegin Jolanda Spiess-Hegglin. Er zeigte sich erleichtert über die negative Haarprobe bei Spiess, welche KO-Tropfen hätte nachweisen können. Er habe noch nie KO-Tropfen besessen oder jemandem verabreicht, sagte Hürlimann. Diese neue Erkenntnis entlaste ihn zusätzlich, so Hürlimann. 

Nun werde er rechtliche Schritte prüfen, meinte Hürlimann weiter. Gegen wen, sagte der 40-Jährige jedoch nicht. Für ihn sei nun aber klar, dass er für die Zuger SVP im Kantonsparlament bleibe. Rund 90 Prozent der Partei stehe voll hinter ihm, sagte Markus Hürlimann.

Die Strafuntersuchung wegen möglicher Delikte gegen die sexuelle Integrität wird jedoch fortgesetzt, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Montag bekannt gaben.