Führerlose Boote auf der Sarneraa

Feuerwehr Sarnen mit Bergungsaktion

Führerlos auf der Sarneraa: Die Boote trieben in Richtung Wichelsee. Die Boote blieben am Jordansteg vorerst hängen: Rettungseinsatz an der Sarneraa.

Im Kanton Obwalden haben sich zwei beim Einlauf der Sarneraa vertaute Boote aus nicht geklärten Gründen vom Steg gelöst. Daraufhin trieben die beiden Boote in der Sarneraa in Richtung Wichelsee. Die Boote konnten auf der Höhe des Industriegebietes angehalten und geborgen werden. An den Booten entstanden Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Vorerst stoppte der Jordansteg die Boote

Ein Spaziergänger hatte kurz vor elf Uhr am Sonntagmorgen die führerlosen Motorboote entdeckt. Die beiden aneinander gebunden Boote blieben vorerst unter dem Jordansteg hängen. Dort lösten sich die Boote wieder und trieben weiter Richtung Unterdorf. Auf der Höhe des Industriegebietes Sarnen-Nord gelang es dann, die Boote zu stoppen und am Land zu sichern.

Schwierige Bergung wegen starker Strömung

Zur Bergung der Boote wurden unter anderem die Stützpunkt-Feuerwehr Sarnen und ein Lastwagen mit Kran aufgeboten. Die Bergung der Boote gestaltete sich infolge der starken Strömung als schwierig. Nach rund zwei Stunden konnten die Boote aus dem Wasser geborgen werden.

Aus welchen Gründen die Boote sich vom Steg lösen konnten, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, schreibt die Kantonspolizei Obwalden in einer Mitteilung. An den beiden Booten entstand erheblicher Sachschaden.