Schulzimmer im Kanton Zug werden voller

Zuger Kantonsparlament schraubt an den Klassengrössen

Im Kanton Zug gibt es in der Oberstufe und im Kindergarten bald grössere Klassen. Das Kantonsparlament hat entschieden, die entsprechende Höchstzahl von 22 auf 24 Schüler beziehungsweise Kindergärtner zu erhöhen. 

Die linke Ratsseite warnte vergeblich vor sinkender Unterrichtsqualität. Die Bürgerlichen setzten sich jedoch durch. Die Qualität des Unterrichts sei nicht zwingend von der Klassengrösse abhängig, hiess es von bürgerlicher Seite. Für die Primarschule entschied sich das Parlament hingegen für leicht kleinere Schulklassen. In der Grund- und Basisstufe bleiben die Grössen wie bisher.

Frühförderung kommt nicht ins Gesetz 

Die restliche Schulgesetz-Revision blieb ohne Änderungen. So wird die die sprachliche Frühförderung für Vorschulkinder im Kanton Zug auch in Zukunft nicht im Gesetz verankert werden. Auch die Teilnahme an Förderstunden für Kinder oder deren Eltern, die schlecht Deutsch können bleibt freiwillig.