Hürlimann zeigt Spiess-Hegglin an

Grund: Verleumdung und üble Nachrede

Markus Hürlimann erstattet Anzeige gegen Spiess-Hegglin wegen übler Nachrede und Verleumdung. Jolanda Spiess-Hegglin

Wende in der Zuger Sexaffäre. Das schreibt heute die „NZZ am Sonntag“. SVP-Kantonsparlamentarier Markus Hürlimann hat seine Ratskollegin Jolanda Spiess Hegglin angezeigt. Das habe der Mediensprecher der Zuger Polizei bestätigt. Es sei eine Anzeige wegen übler Nachrede und Verleumdung eingegangen. Gewisse Aussagen von Frau Spiess-Hegglin haben laut dem Anwalt von Hürlimann dazu geführt, dass in der Bevölkerung der Eindruck enstanden sei, Hürlimann habe sich eines Verbrechens schuldig gemacht. Weitere Angaben machte der Anwalt nicht. 

Was genau an der Landammannfeier am 21. Dezember 2014 vorgefallen ist, bleibt bis heute unklar. Spiess-Hegglin konnte sich nach der Feier an nichts mehr erinnern und ging deshalb zur Abklärung ins Spital. Weil unklar war, ob allenfalls ein Sexualdelikt vorlag, wurde gegen Hürlimann ein Verfahren eröffnet. Eine Anzeige hatte Spiess-Hegglin nicht gemacht. Ausgelöst wurde der Beginn des Verfahrens durch eine Meldung des Spitals an die Strafverfolgungsbehörden.