Befristetes Asylzentrum in Rothenburg

Zwischennutzung des BOA-Areals während fünf Jahren

Der Kanton Luzern plant in Rothenburg-Station ein befristetes Asylzentrum zu Eröffnen. Auf dem ehemaligen BOA-Areal sollen ab November 2015 rund 180 Asylsuchende einquartiert werden. Die Betreuung wird durch den Kanton Luzern in Eigenregie sichergestellt.

Zwischennutzung während 5 Jahren

Die Genossenschaft Migros Luzern stellt einen Teil des ehemaligen BOA-Areals in Rothenburg-Station für eine Zwischennutzung zur Verfügung. Während maximal fünf Jahren sollen Asylsuchende, vorwiegend aus Eritrea, Syrien oder Afghanistan, dort untergebracht werden. Laut dem Flüchtlingskoordinator des Kantons Luzern, Ruedi Fahrni, handelt es sich um eine gemischte Unterkunft. So werden sowohl einzelne Frauen und Männer, als auch ganze Familien im Asylzentrum Rothenburg leben. 

Abseits des Wohngebiets

Das ehemalige BOA- Areal liegt nicht im Wohngebiet, ist überschaubar und freistehend. Gegenüber Radio Pilatus sprach sich auch Bernhard Büchler, Gemeindepräsident von Rothenburg, für den Standort aus. Durch die Aufnahme von bis zu 180 Asylsuchenden wird Rothenburg nach der Schliessung des Asylzentrums für weitere sechs Jahre von der Aufnahmepflicht weiterer Personen befreit sein.

Informationsveranstaltung für die Bevölkerung

Am Montag 1. Juli 2015, findet um 20 Uhr in der Chärnshalle Rothenburg eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Der Kanton Luzern sowie der Gemeinderat Rothenburg informieren umfassend über das geplante Asylzentrum und beantworten Fragen aus der Bevölkerung, wie es in einer Mitteilung heisst.

Audiofiles

  1. Rothenburg erhalt Asylzentrum. Audio: Caspar van de Ven