Siemens baut in Zug 150 Stellen ab

Stellen sollen ins Ausland verschoben werden

Siemens

Siemens Schweiz will am Standort in Zug einen Teil der Stellen in der Produktion aufgeben und ins Ausland verlagern. Betroffen ist der Fertigungsbereich Building Technologies. Dort sollen im nächsten Jahr 150 der 500 Stellen gestrichen werden, teilte Siemens Schweiz mit. Die Verlagerung soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

Die Folge des starken Frankens

Die Fertigung müsse vermehrt in jene Regionen verlagert werden, wo auch die Produktion und Dienstleistungen verkauft würden und die Lohnkosten niedriger seien, hiess es bei Siemens. Begründet wird der Schritt mit gestiegenen Produktionskosten als Folge des starken Frankens. Trotz dieses Abbaus will Siemens am Standort Zug als globales Kompetenzzentrum festhalten. Derzeit arbeiten in Zug rund 1'900 Personen.