Sommaruga lobt die direkte Demokratie

Schweizerinnen und Schweizer sollen die direkte Demokratie pflegen

Simonetta Sommaruga

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga fordert in ihrer 1. August-Ansprache an die Nation mehr Pflege der direkten Demokratie. Es brauche eine politische Kultur, die auf Lösungen ausgerichtet sei. Sommaruga betonte, wie wichtig ein verantwortliches Handeln sei: So dürften Volksinitiativen nicht dazu missbraucht werden, Zeichen zu setzen. Das Grundbuch der Schweizer Demokratie dürfe nicht zur "Zeichensammlung" werden, ermahnte Sommaruga.

Ausserdem gelte es, bei politischen Entscheiden auch an Minderheiten zu denken. Sommaruga betonte weiter, dass "unser Land keine Insel ist, sondern ein international vernetztes und solidarisches Land." Zudem, so Sommaruga weiter, sei der Kompromiss in der direkten Demokratie kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Stärke.

Audiofiles

  1. 1. August-Rede 2015 von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Audio: Rolf Blaser