Mieten seit Jahr 2000 um 53 Prozent gestiegen

In der Stadt Luzern sogar um 55 Prozent

Wohnungsmieten sind seit 2000 um 53 Prozent teurer geworden.

Wer als Mieter neu in eine Wohnung zieht, bezahlt im Schnitt 16 Prozent mehr als jene Mieter, die schon viel länger im selben Haus wohnen. Je nach Region, könne der Unterschied sogar 47 Prozent (Genf) betragen. Das schreibt der Tagesanzeiger und bezieht sich dabei auf Zahlen des Immobilienberatungsbüros Wüest & Partner. 

Wer schon lange in der selben Wohnung wohne, profitiere davon, dass der Vermieter von Gesetzes wegen nicht einfach die Mieten beliebig erhöhen könne. Ziehe dagegen jemand aus, könne der Vermieter für die nächsten Mieter eine höhere Miete verlangen. Das führe unter anderem dazu, dass viele ältere Menschen alleine in ihren Wohnungen blieben, weil eine kleinere Wohnung teurer wäre. Gleichzeitig bleiben Familien damit grosse Wohnungen verwehrt. 

Gesamtschweizerisch sind die Mieten in den vergangenen 15 Jahren 53 Prozent teurer geworden. In der Stadt Luzern sind es sogar 55 Prozent.