Gerichtsentscheid beim Insieme-Skandal

Schuld- und Freisprüche für Beteiligte am gescheiterten Informatik-Projekt der Bundesverwaltung

Der sogenannte Insieme-Skandal beim Bund sorgte vor einigen Jahren schweizweit für Schlagzeilen. Es steht für ein gescheitertes Informatik-Projekt der Bundesverwaltung, dass den Steuerzahler über 100 Millionen Franken kostete. Der Prozess um die Verantwortlichen endete nun mit Schuld- und Freisprüchen. Ein ehemaliger Kadermann der Bundesverwaltung wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt, weil er unter anderem sein Amt nicht richtig ausgeführt hatte. In den Anklagepunkten Urkundenfälschung und Bestechung wurde er jedoch freigesprochen. Die beiden angeklagten IT- Unternehmen erhielten lediglich Geldstrafen.