Regierung annulliert nachträglich Einbürgerung

Mann hatte Strafverfahren verschwiegen

Die Obwaldner FDP-Kantonsparlamentarierin Maya Büchi

Die Regierung des Kantons Obwalden hat eine Einbürgerung aus dem Jahr 2012 nachträglich für ungültig erklärt. Der betroffene 22-jährige Mann aus der Türkei hatte sich vor seiner Einbürgerung strafbar gemacht. Dabei ging es um Raub und mehrfachem Raubversuch. Dies hatte er beim Einbürgerungsverfahren jedoch verschwiegen. Weil die Untersuchungen in einem anderen Kanton geführt wurden, wurde der Kanton Obwalden erst nach der Verurteilung durch die Jugendstaatsanwaltschaft informiert, erklärte die Obwaldner Regierungsrätin Maya Büchi auf Anfrage von Radio Pilatus. Der Entscheid des Regierungsrates ist noch nicht rechtskräftig. Gegen den Entscheid hat die Verteidigung Einsprache erhoben.