Französischunterricht ist "langweilig" und "unnütz"

Deutschschweizer Jugend lernt lieber Englisch

Wissensdurst in der Schule (Symbolbild)

Junge Deutschschweizer finden den Französischunterricht in der Schule langweilig und unnütz. Dies zeigt die eidgenössische Jugendbefragung ch-x. Während der Englischunterricht positiv wahrgenommen wird, kommt die zweite Landessprache mehrheitlich schlecht weg.Laut Francois Grin, Professor an der Universität Genf, braucht es mehr zweisprachigen Unterricht. Ausserdem müsse das Image der französischen Sprache aufgewertet werden. Viele Jugendliche in der Deutschschweiz seien sich nicht bewusst, dass Französisch nicht nur in Paris oder Lausanne gesprochen werde. Dies müsse man ändern. Sprachfaul sind die jungen Erwachsenen jedoch nicht: Mehr als 60 Prozent der Befragten wollen ihre Sprachkenntnisse verbessern. Hauptsächlich jedoch nicht in Französisch sondern Englisch.

Ein Drittel hat einen oder zwei ausländische Elternteile

Multikulturalität ist für die Schweizer Jugend Realität, wie die Studie der Schweizer Jugendbefragung zeigt.  Fast ein Drittel der jungen Erwachsenen in der Schweiz hat einen oder zwei ausländische Elternteile. 9 von 10 haben ausländische Freunde. Als Mutter- oder Fremdsprache wurden rund 130 verschiedene Sprachen genannt. Über die Hälfte gab an, drei Sprachen zu sprechen. Für die Studie wurden 40‘000 Männer während ihrer Aushebung befragt. Hinzu kamen  Stichproben bei 1500 jungen Frauen.