Unterhaltungsbranche dank Streaming im Aufwind

13 Milliarden Franken gaben Nutzer für Musik und Filme im 2014 aus

Die Schweizer Medien- und Unterhaltungsbranche hat im letzten Jahr stark  zugelegt. Das Wachstum betrug 3,8 Prozent und war damit grösser als im Rest der Schweizer Wirtschaft. Dies zeigt eine Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Pricewaterhaus Coopers. 

Nur noch der Inhalt nicht der Besitz ist wichtig

Insgesamt haben Konsumenten im vergangenen Jahr 13 Milliarden Franken für Film und Musik ausgegeben. Dabei zeichnet sich auch ein neuer  Trend ab. Die Leute kaufen weniger Filme und Musik ein, sie streamen vielmehr und leihen die Sachen für eine bestimmte Zeit aus. Den Nutzern sei es wichtiger den Inhalt zu konsumieren, anstatt ihn zu besitzen, heisst es in der Studie weiters. Darum müssen sich Medienunternehmen immer mehr auch in diese Richtung entwickeln. Nur wer Sachen zum kaufen und streamen anbiete, habe Überlebenschancen. Schweizer Unternehmen müssten gemäss der Studie zudem darauf achten, dass sie im immer stärker werdenden internationalen Wettbewerb den Anschluss nicht verlieren.