Kanton Schwyz unterliegt vor Verwaltungsgericht

Nachträgliche Beförderungen und Lohnnachzahlungen

400 Angestellte der Schwyzer Verwaltung müssen rückwirkend befördert werden. Das Verwaltungsgericht gibt damit dem Staatspersonal Recht, welches gegen die Schwyzer Regierung geklagt hatte. Die Regierung hatte aus Spargründen automatische Beförderungen ausgesetzt. Nun muss der Kanton über eine Million Franken bezahlen.

Die Regierung verzichte auf den Weiterzug des Urteils und zahle die Löhne für die nicht gewährte Beförderung rückwirkend aus, heisst es in einer Mitteilung. Der damit verbundene Lohnanstieg werde ebenfalls rückwirkend vergütet.

Alle Staatsangestellten profitieren

Wie der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte, werde der Kanton etwas über eine Million Franken bezahlen müssen. Rückwirkend würden aber nicht nur die 176 Klägerinnen und Kläger ausbezahlt, sondern alle 400 betroffenen Mitarbeiter.

Als Teil eines umfassenden Massnahmenpakets zur Entlastung des Kantonshaushaltes hatte der Regierungsrat entschieden, die automatische Beförderung der Mitarbeitenden, die in den Anlauf- und Erfahrungsstufen eingereiht waren, per 1. Januar 2014 auszusetzen.

Gegen den Entscheid der Regierung erhoben 176 Verwaltungsangestellte Klage beim Verwaltungsgericht. Dieses kommt in seinem Urteil zum Schluss, dass die Aussetzung der Beförderung dem Personal- und Besoldungsgesetz widerspreche.