Wenn der Alkohol die Familie zerstört

Ein neues Angebot hilft den Betroffenen

Wer zu tief ins Glas schaut, riskiert einen Scherbenhaufen

Angebote für alkoholsüchtige gibt es Zuhauf. Aber sie werden zu wenig genutzt, meldet die Organisation "Sucht Schweiz". Viele Betroffene würden sich schämen – und schwiegen das Problem lieber tot. Radio Pilatus hat mit der Tochter eines Alkoholikers gesprochen. Was ihr widerfahren ist, erleben in der Schweiz so oder ähnlich rund 100‘000 Kinder. Soviele wachsen nämlich in sogenannten alkoholbelasteten Familien auf, schätzt die Hilfeorganisation „Sucht Schweiz“. 

Die Stiftung "Sucht Schweiz" will diese Familien nun besser unterstützen. Dazu wurde im Internet eine neue Informationsseite aufgeschaltet. So sollen alle betroffenen Familienmitglieder, insbesondere auch die betroffenen Kinder, selbst direkt Hilfe suchen können. Dies sei wichtig, betont die Stiftung „Sucht Schweiz“. Denn rund ein Drittel aller Kinder, welche bei Alkoholsüchtigen aufwachsen, hätten später selbst ein Suchtproblem.

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Audiofiles

  1. Neues Angebot hilft Familien mit Alkoholikern. Audio: Rolf Blaser