Tour de Suisse drei Tag in der Zentralschweiz

Die Radprofis starten in Baar zur Schweizer Landesrundfahrt

Heute liess die Tour de Suisse Organisation die Katze endgültig aus dem Sack und präsentierte die definitiven Start- und Zielorte der nächsten Schweizer Landesrundfahrt. Doch der Sack hatt vor der Medienkonferenz schon löcher. Vieles war schon bekannt. Beispielsweise dass Baar das Startwochenende veranstalten würde oder auch, dass Bern anstatt der Tour de Suisse die Tour de France im kommenden Sommer beheimaten würde. Überraschend war hingegen, wie coupiert die Tour de Suisse im kommenden Jahr sein wird. Nach vier eher flachen Tagen geht die Tour de Suisse in die Berge und bleibt mit Bergankünften im Tessin, am Walensee und in Sölden weit über dem Meeresspiegel. Das Schlusswochenende findet ebenfalls in der Höhe statt: In Davos findet ein Einzelzeitfahren sowie die Schlussetappe statt. 

Bisher kein Etappenort in der Westschweiz

Ein vollständiger Etappenplan konnte jedoch nicht präsentiert werden. Das Ende der vierten Etappe sollte in der Westschweiz enden, ein Etappenort konnte jedoch noch nicht gefunden werden. "Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, ein Etappenort zu finden", erläutert Olivier Senn, Generaldirektor der Tour de Suisse. "In der Westschweiz ist es aber zusätzlich schwierig, da einige Wochen zuvor bereits die Tour de Romandie stattfindet. Auch hat die Schweizer Landesrundfahrt in der Romandie einen anderen Stellenwert als in der Deutschschweiz". Doch entmutigen lasse er sich nicht. Für die kommenden Jahren seien mehrere Interessenten in Aussicht, so Senn zuversichtlich. 

Baar als Wunschstartort der Organisatoren

Bis 2017 findet der Start der Tour de Suisse im Kanton Zug statt. Verantwortlich für die Durchfürhrung ist der Verein HUB Zug. Für Karin Sonderegger, Projektleiterin des HUB Zug, ist es ein Glücksfall, Baar als Startort gewonnen zu haben. "Baar weiss genau wie man eine solche Veranstaltung durchführt, deshalb war Baar unsere Wunschgemeinde". Doch Baar empfing die Tour de Suisse nicht mit offenen Armen. "Natürlich gab es Skeptiker. Das gibt es immer. Es stimmt aber sicher, dass in Baar niemand auf die Tour de Suisse gewartet hat". Von einem Volksfest sind aber sowohl Sonderegger als auch Senn überzeugt. "Was wir im vergangenen Jahr im Kanton Zug gesehen haben war einzigartig und ich freue mich schon auf das nächste Jahr"

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