Arbeitszeiterfassung wird gelockert

Betroffen sind Arbeitnehmende die mehr als 120'000 Franken verdienen

Ein Lehrling der Trisa in Triengen bei der Arbeit.

 

Wer mehr als 120'000 Franken im Jahr verdient muss seine Arbeitszeit nicht mehr erfassen. Für Arbeitnehmende, die ihre Arbeitszeit selber bestimmen können und einem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind, hat der Bundesrat die Vorschriften  gelockert Für Wirtschafts-Minister  Schneider-Ammann ist die für anfang 2016 geplante Neuerung ein logischer Schritt - in der heutigen Arbeitswelt brauche es mehr Flexibilität und weniger Bürokratie.
Die Gewerkschaft Unia hingegen bedauert die Lockerung der Vorschriften. Die Erfassung der Arbeitszeit sei wichtig, um die Arbeitnehmenden vor Gratisarbeit und Stress zu schützen.