Zuger Zivilschützer sollen in der Flüchtlingskrise helfen

Kurzfristige Einsätze während bis zu drei Wochen möglich

Zivilschützer im Einsatz (Symbolbild)

Im Kanton Zug soll möglicherweise der Zivilschutz bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise mithelfen. In einer E-Mail an die Angehörigen des Zivilschutzes heisst es, das bald kurzfristig bis zu dreiwöchige Einsätze möglich sein könnten.

Den Auftrag für die Planung eines solchen Einsatzes kommt von der Zuger Regierung. Diese Einsätze sollen etwa dann geleistet werden müssen, wenn plötzlich hunderte Flüchtlinge in den Kanton Zug kämen. Mit dem anhaltenden Zustrom der Flüchtlinge in die Schweiz, sei ein Einsatz des Zivilschutzes deshalb durchaus realistisch, heisst es bei der Regierung auf Anfrage von Radio Pilatus. Wie die Einsätze des Zivilschutzes im Ernstfall genau aussehen werden, wird derzeit noch ausgearbeitet, so die Zuger Regierung.

Im Kanton Luzern ist der Zivilschutz bereits im Asyl-Einsatz. Allerdings nicht im Rahmen eines Notfall-Konzepts.