Sind noch Täter auf der Flucht?

Weiteres Auto östlich von Paris gefunden

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Updates 12.00 Uhr:

  • 103 Opfer identifiziert worden
    Von 129 Todesopfern sind bislang 103 identifiziert worden. Das teilt die französische Regierung mit. Unter den Toten befindet sich auch mindestens eine Person aus Deutschland, sowie Personen aus weiteren Ländern wie den USA oder Grossbritannien. Über 350 Menschen sind bei den Anschlägen verletzt worden. Gut 100 davon schweben nach wie vor in Lebensgefahr. 
     
  • Zwei Attentäter wollten ins Stadion
    Laut der französischen Sportzeitung l'Équipe haben zwei Attentäter versucht, ins Stadion beim Fussball-Testspiel Frankreich-Deutschland einzudringen. Anders als zuvor berichtet, hatte aber keiner der Terroristen ein Eintrittsticket. Das Sicherheitspersonal habe die Männer aufgehalten. Kurz nach Anpfiff des Spiels hat sich sicher einer der beiden vor dem Stadion in die Luft gesprengt. 
     
  • Einer der Attentäter kam möglicherweise über die Balkanroute
    Einer der Attentäter von Paris ist möglicherweise über die Balkanroute nach Paris gereist. Ein 25-Jähriger mit einem syrischen Pass sei am 7. Oktober aus Mazedonien nach Serbien eingereist. Das berichtet die serbische Zeitung "Blic". 
     
  • Immer wieder falscher Alarm nach Anschlägen in Paris
    nach den Anschlägen gibt es in Frankreich immer wieder falschen Alarm. Nervöse Bürger würden immer wieder die Polizei alarmieren, weil sie Explosionen hörten oder glauben, Männer mit Kalaschnikows gesehen zu haben. Bislang waren die Warnungen laut der Polizei aber unbegründet. 

Updates 09.00 Uhr:

  • Täter noch auf der Flucht?
    Mindestens einem Terrorkommando scheint nach den Anschlägen in Paris zunächst die Flucht gelungen zu sein. Laut französischen Medien hat man nämlich östlich von Paris ein weiteres Auto sichergestellt. Dieses Auto soll von jenen Terroristen benutzt worden sein, die vor mehreren Cafes und Restaurants Menschen erschossen hatten. Unklar ist, ob der oder die Täter weiter auf der Flucht sind. 
  • Höchste Warnstufe für Grossveranstaltungen in Belgien
    Als Reaktion auf die Attentate in Paris hat Belgien die Sicherheitsvorkehrungen für Grossveranstaltungen verschärft. Wegen einer "glaubhaften und möglicherweise unmittelbaren Bedrohung" gilt nun die höchste von drei Warnstufen, teilt die Regierung mit. Die Massnahme betreffe unter anderem grosse Sportereignisse oder offizielle Veranstaltungen. Eine Spur der Attentäter führte laut Medien auch nach Belgien. Dort seien drei Verdächtige festgenommen worden.
     
  • Weitere Verhaftungen
    Französische Ermittler haben sechs Angehörige von einem der Selbstmordattentäter aus dem Pariser Club "Bataclan" festgenommen. Das berichtet der französische Fernsehsender BFMTV. Die Befragung von Angehörigen gehöre in solchen Fällen zu den Ermittlungen. Bereits gestern war bekanntgeworden, dass Vater und Bruder des 29-jährigen Franzosen festgenommen worden sind. Die Wohnungen der beiden Männer seien durchsucht worden. Der Bruder des 29-Jährigen, welcher anhand von Fingerabdrücken identifiziert werden konnte, lebte demnach in einem Ort südlich von Paris, der Vater gut 100 Kilometer von Paris entfernt. Der 29-jährige Selbstmordattentäter war den Behörden laut der Staatsanwaltschaft bekannt und auch mehrfach vorbestraft, allerdings nie im Zusammenhang mit terroristischen Netzwerken.
     

Updates 07.00 Uhr:

  • Hauptzielort Stadion
    Bei den Terroranschlägen in Paris hätten offenbar am meisten Menschen im Fussballstadion sterben sollen. Das berichtet das "Wall Street Journal" online. Mindestens einer der Attentäter habe ein Ticket für das Fussballspiel Frankreich gegen Deutschland gehabt und wollte sich offenbar inmitten der Fans in die Luft sprengen. Sicherheitskräfte hätten den Mann aber aufgehalten. Kurz daraufhin soll sich der Mann mit seiner Sprengstoffweste in die Luft gesprengt haben. Bestätigt wurde diese Vermutung bislang aber nicht. Das "Wall Street Journal" beruft sich unter anderem auf Aussagen eines weiteren Sicherheitsmannes.
  • Höchste Warnstufe für Grossveranstaltungen in Belgien
    Als Reaktion auf die Attentate in Paris hat Belgien die Sicherheitsvorkehrungen für Grossveranstaltungen verschärft. Wegen einer "glaubhaften und möglicherweise unmittelbaren Bedrohung" gilt nun die höchste von drei Warnstufen, teilt die Regierung mit. Die Massnahme betreffe unter anderem grosse Sportereignisse oder offizielle Veranstaltungen. Eine Spur der Attentäter führte laut Medien auch nach Belgien. Dort seien drei Verdächtige festgenommen worden.
     
  • Als Flüchtlinge getarnte Attentäter?
    Bei zwei der Attentäter von Paris gibt es Vermutungen, dass sie möglicherweise als Flüchtlinge getarnt über Griechenland nach Europa eingereist sind. Die sterblichen Überreste der Attentäter konnten aber noch nicht zugeordnet werden. Einer der Attentäter soll Anfang Oktober über die griechische Insel Leros in die EU gelangt sein, teilte die griechische Regierung mit. Ein zweiter Attentäter könnte als Flüchlting über die Türkei und Griechenland nach Europa gekommen sein. Sollte sich dies bestätigen, dürfte das die Flüchtlingsdebatte in der EU verschärfen. Allerdings mahnen Menschen auf der ganzen Welt via Twitter und Co., dass nun nicht alle Flüchtlinge mit Terrorsiten gleichgesetzt werden dürften, da zehntausendene Frauen, Männer und Kinder genau vor diesen Menschen flüchten würden.
     
  • Ausländer unter den Opfern - Schweizerin verletzt
    Bei den Anschlägen mit mindestens 129 Toten sind auch mehrere Ausländer ums Leben gekommen. Das haben die jeweiligen Regierungen mitgeteilt. Opfer gab es unter anderem aus den USA, Grossbritannien und Mexico. Unter den über 350 Verletzten befindet sich zudem auch eine Schweizerin. Das hat das Aussendepartement EDA mitgeteilt, unter Berufung auf Informationen aus französischen Regierungskreisen.

  • Hunderte Menschen auf den Strassen von Paris
    Trotz des ausgerufenen Versammlungsverbotes auf öffentlichen Plätzen, haben sich gestern Abend hunderte Menschen auf öffentlichne Plätzen getroffen und ihre Solidarität mit den Opfern zum Ausdruck gebracht. Die Hauptbotschaft: "Die Freiheit können sie uns trotz Terror nicht nehmen!"

Audiofiles

  1. 12.00 Uhr: Aktueller Stand nach Anschlägen in Paris. Audio: Manuela Marra