Brand in Asylheim in Nebikon

56 Asylanten mussten in den frühen Morgenstunden evakuiert werden

Der Brand war bereits gelöscht als die Feuerwehr eintraf

Im Luzernischen Nebikon ist um 4 Uhr Morgens in einer provisorischen Asylunterkunft ein Brand ausgebrochen. Die Brandursache war ein Kochherd in der Küche, wie die Luzerner Polizei mitteilt. "Wir gehen von Brandstiftung aus", so Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei. "Die Untersuchungen am Tatort sowie die systematischen Eingangskontrollen zur Unterkunft liessen keinen anderen Schluss zu", so Wigger weiter. Der Sachschaden des Brandes beläuft sich auf 50'000 Franken. Der Brand konnte von einer Aufsichtsperson bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

Sicherheitspersonal wird aufgestockt

Der Zwischenfall zieht jedoch Konsequenzen nach sich. "Als Sofortmassnahme wird die Nachtbetreuung verstärkt. In allen fünf provisorischen Asylunterkünften", so Ruedi Fahrni, Asyl- und Flüchtlingskoordinator des Kanton Luzern." Das Asylzentrum setzt seinen Betrieb jedoch wie Gewohnt fort. Für weitere Massnahmen brauche es eine vertieftere Analyse.

Audiofiles

  1. Brand im Asylheim Nebikon. Audio: Jan Heldstab