Gefahr einer Immobilienblase steigt wieder

UBS-Index bleibt weiter im Risikobereich

Symbolbild

In der Schweiz steigt die Gefahr einer Immobilienblase. Der Grund dafür: Im vierten Quartal des vergangenen Jahres stieg die Hypothekarverschuldung der privaten Haushalte stärker an als die verfügbaren Einkommen.

Wie die Grossbank UBS schreibt, sei die Hypothekarverschuldung im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum ging aber das verfügbare Einkommen um ein halbes Prozent zurück. Der Immobilienblasen-Index der UBS stieg auf über 1,4 Indexpunkte und bleibt damit im Risikobereich. Ab einem Wert von zwei Indexpunkten spricht die UBS von einer Immobilienblase.

Verschärfend kommt laut der UBS hinzu, dass die Preise für ein Eigenheim weiter gestiegen sind, allerdings nicht in den Zentren, sondern vermehrt auf der Landschaft.