Verlagerung der Flüchtlingsströme in die Schweiz

Auf dieses Szenario bereitet sich das Grenzwachtkorps vor

Grenzübergang Moillesulaz im Kanton Genf

Die Flüchtlingsströme machen nicht vor Grenzen Halt. Zunehmend mehr Flüchtlinge erreichen die Schweiz. Das stellt das Schweizer Grenzwachtkorps vor grosse Herausforderungen.

Das Schweizer Grenzwachtkorps sei im vergangenen Jahr an seine Leistungsgrenzen gestossen, sagte Jürg Noth, Chef des Schweizerischen Grenzwachtkorps,anlässlich einer Medieninformation am Dienstag. Die Terroranschläge in Frankreich und die Flüchtlingskrise hätten die Grenzwächter stark gefordert - und 2016 kämen noch mehr Flüchtlinge in die Schweiz.

Ein mögliches Szenario sei, dass Grenzschliessungen in Osteuropa und die Asylobergrenze in Österreich die Flüchtlingsströme nach Norditalien umleiten. Von dort könnten diese in die Schweiz gelangen, heisst es beim Grenzwachtkorps. Bereits 2015 ist die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz stark angestiegen.

Audiofiles

  1. Schweizer Grenzwachtkorps stellt sich auf mehr Flüchtlinge ein. Audio: Matthias Strasser