Wegen DSI: Stimmbeteiligung von bis zu 70 Prozent in den Städten

Luzern rechnet mit einer Stimmbeteiligung von gegen 60 Prozent

Abstimmungen vom 28. Februar 2016

Bei den eidgenössischen Abstimmungen am kommenden Sonntag dürfte es vor allem in den Städten eine überdurchschnittliche Wahlbeteiligung geben. Darauf deutet der bisherige Rücklauf der Abstimmungs-Couverts hin.

Die Stadt Thun rechnet derzeit mit rund 70 Prozent mit der höchsten Stimmbeteiligung in den Schweizer Städten. Damit dürften deutlich mehr Thuner an die Urne gehen als bei der Masseneinwanderungs-Initiative. Damals lag die Stimmbeteiligung in der Stadt Thun bei 51 Prozent. 

In der Stadt Luzern wird ebenfalls mit einer rekordverdächtigen Stimmbeteiligung von rund 60 Prozent gerechnet. Die hohe Stimmbeteiligung sei dabei vor allem auf die umstrittene Durchsetzungs-Initiative zurückzuführen. 

Die Rekord-Stimmbeteiligung aus dem Jahr 1992 dürfte aber nicht erreicht werden. Bei der damaligen EWR-Abstimmung lag die Stimmbeteiligung bei 79 Prozent.