Stadt Zug: Grünes Licht für Bebauungsplan Salesianum

Über 52 Prozent legten ein Ja in die Urne

Gebiet Salesianum in der Stadt Zug

Die Stadtzuger Stimmberechtigten wollen, dass auf dem Areal Salesianum gebaut wird. Sie haben am Sonntag den zweiten Bebauungsplan knapp mit 52,3 Prozent angenommen. 5700 legten ein Ja in die Urne, 5206 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 66,5 Prozent. Vorgesehen ist auf dem Areal eine Überbauung mit 56 Wohnungen.

Die Stimmberechtigten der Stadt Zug hatten bereits 2011 einen ersten Bebauungsplan gutgeheissen - damals mit 54,5 Prozent. Dagegen gingen aber Beschwerden ein. Aufgrund eines Verwaltungsgerichtsurteils musste das Projekt verkleinert werden. Im Stadtparlament wurde das überarbeitete Projekt vor allem wegen der noch nicht konkretisierten öffentlichen Nutzung stark kritisiert. Weil das Behördenreferendum ergriffen wurde, mussten die Stimmberechtigten nun auch über den zweiten Bebauungsplan abstimmen.

Das Gebiet um das Salesianum in Oberwil gilt als besonders wertvolle Zone mit speziell hohen Anforderungen an die städtebauliche, landschaftliche und architektonische Gestaltung. In der Stadtzuger Ortsplanung ist es als eine der fünf "Perlen" aufgeführt. Das historische Institutsgebäude mit Kapelle und Herrenhaus steht unter Denkmalschutz.