Zuger Jugend trinkt und raucht weniger

Die Gesundheitsförderung und Suchtprävention im Kanton Zug trägt Früchte

Ein Joint Verkaufsladen für Alkohol

Die Jugendlichen im Kanton Zug trinken, rauchen und kiffen weniger. Das zeigt eine neue Studie. Trotzdem will der Kanton bei der Prävention nicht ruhen.

Die Gesundheitsförderung und Suchtprävention im Kanton Zug trägt Früchte. Junge Zugerinnen und Zuger interessieren sich immer weniger für Alkohol, Zigaretten und Cannabis. Das zeigt eine neue Studie von „Sucht Schweiz“ im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit. Dabei wurden die Veränderungen beim Suchtverhalten der 11- bis 15-Jährigen zwischen 2010 und 2014 untersucht. Die Studie wird alle vier Jahre durchgeführt.  

Die Befragungen zeigen, dass der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis bei den 11- bis 15-Jährigen im Vergleich zu 2006 um rund die Hälfte gesunken ist. Trotz dem rückläufigen Konsum trinken die Jugendlichen im Kanton Zug aber immer noch mehr als der Landesdurchschnitt. Deshalb will der Kanton den Fokus bei der Prävention künftig noch mehr auf den Detailhandel und die Gastronomie richten. Trotz strenger Regeln zur Abgabe von Alkohol und Tabak an Jugendliche gelangen diese vielfach in die Hände jüngerer Jugendlicher.

Audiofiles

  1. Zuger Jugend trinkt und raucht weniger. Audio: David von Moos