Luzerner Hochschule setzt den Rotstift an

Löhne sollen um bis zu 2 Prozent gekürzt werden

Die Hochschule Luzern beim Bahnhof

Die Luzerner Hochschule will bei den Löhnen ihrer Mitarbeiter den Rotstift ansetzen. Grund dafür sind die Sparpakete in den Zentralschweizer Kantonen und beim Bund, die auch die Hochschule treffen. Dies berichtet die Neue Luzerner Zeitung. 

Konkret muss die Hochschule Luzern HSLU im nächsten Jahr mindestens 3 Millionen Franken, für 2018 sogar 5 Millionen Franken sparen. Die Löhne sollen demnach ab 2017 rund 1 bis 2 Prozent gekürzt werden. Wie die Lohnkürzungen konkret umgesetzt werden, ist noch nicht festgelegt. Betroffen wären aber sämtliche rund 1'500 Mitarbeiter. Denkbar seien auch weitere Sparmassnahmen. So könnten der Stadtluzerner Feiertag St. Leodegar gestrichen und die Spesenregelung angepasst werden.

Noch ist der Entscheid nicht definitiv. Der Konkordatsrat der sechs Zentralschweizer Kantone muss zuerst die Rechtsgrundlagen schaffen.