Rekordtief: Nur 333 Männer zu gefährlich für die Armee

Jugendkriminalität hat deutlich abgenommen

Immer weniger junge Männer sind zu gefährlich für den Militärdienst.

Immer weniger junge Männer in der Schweiz werden für den Militärdienst als zu gefährlich eingestuft. Im vergangenen Jahr gab es gar ein Rekordtief, berichtete gestern die «Schweiz am Sonntag». 

333 Männer durften vergangenes Jahr nicht in die Schweizer Armee, weil sie als zu gefährlich eingestuft wurden. Das seien so wenige wie noch nie. Im Jahr zuvor waren deswegen noch 640 junge Männer abgewiesen worden. 2013 waren es sogar über 1'000.

Gemäss einem Militärsprecher ist der Grund dafür klar: Es gibt immer weniger Jugendliche, die kriminell sind. Zwischen 2009 und 2014 sei die Jugendkriminalität in der Schweiz um ganze 40 Prozent zurückgegangen.