Zug: Weniger Unfälle mit Schwerverletzten

Ablenkung am Steuer bei rund ein Drittel aller Unfälle die Ursache

Auffahrkollision auf der A4a in Cham

Im Kanton Zug haben sich im vergangenen Jahr rund 3 Prozent mehr Unfälle ereignet als noch im Vorjahr. Trotz des Anstiegs nahm die Zahl der Schwerverletzten ab. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilen, ereigneten sich die meisten Unfälle erneut innerorts.

Im ganzen Kanton Zug gab es vergangenes Jahr 900 Verkehrsunfälle. Das sind 28 mehr als noch 2015. Zwei der Unfälle endeten dabei tödlich. Beide Male starb ein Mann bei einem Autounfall. 

Gesunken ist die Zahl der Schwerverletzten. 53 Personen wurden im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen im Kanton Zug schwer verletzt. Das sind so wenige wie zuletzt vor neun Jahren.

Ein Drittel aller Unfälle wegen Ablenkung

Laut der Zuger Strafverfolgungsbehörden ereigneten sich fast ein Drittel aller Unfälle aufgrund von Ablenkung am Steuer. Trotz des hohen Anteils der Unfälle wegen Ablenkungen ging die Gesamtzahl der Ablenkungs-Unfälle um rund 15 Prozent zurück.