Infoabend zum Bundesasylzentrum Seewen

Schwyzer Bevölkerung wurden über die Pläne informiert

Informationsveranstaltung zum geplanten Bundesasylzentrum in Seewen/Schwyz Barbara Büschi, stv. Direktorin Staatssekretariat für Migration an der Informationsveranstaltung zum geplanten Bundesasylzentrum in Seewen/Schwyz Barbara Büschi (li.) und Hugo Steiner (r.) an der Informationsveranstaltung zum geplanten Bundesasylzentrum in Seewen/Schwyz Informationsveranstaltung zum geplanten Bundesasylzentrum in Seewen/Schwyz

In Seewen im Kanton Schwyz entsteht ein neues Bundesasylzentrum mit Platz für bis zu 400 Flüchtlinge. Das Zentrum ist ein Aufnahmezentrum für Flüchtlinge, die warten, bis über ihr Asylgesuch entschieden ist. Von diesem Zentrum aus werden sie danach entweder ausgewiesen oder bei einem positiven Asylgesuchentscheid auf die Kantone verteilt.

Gestern wurde an einer Informationsveranstaltung im Mythenforum in Schwyz über die Pläne informiert. Die Veranstaltung stiess auf grosses Interesse der Bevölkerung. Die Sorgen und Bedenken sind gross, besonders was die Sicherheit und Betreuung angeht, meinten viele Versammlungsteilnehmer.

Auch wurden Stimmen laut, welche befürchten, dass sich das Bundesasylzentrum negativ auf die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Schwyz auswirken könnte. Hugo Steiner, Gemeindepräsident von Schwyz leitete eine angeregte Diskussion.

Das Land gehört dem Bund

Da sich das geplante Bundesasylzentrum auf einem Grundstück des Bundes befindet, ist keine Volksabstimmung nötig. Bei verschiedenen Versammlungsteilnehmern kam Unmut auf, da man vor vollendete Tatsachen gestellt sei und nichts mitentscheiden könne. Läuft alles nach Plan, wird das Bundesasylzentrum für bis zu 400 Flüchtlinge noch in diesem Jahr eröffnet.

Audiofiles

  1. Bundesasylzentrum SZ. Audio: Philipp Breit