Zuger Parlament setzt erste Sparhebel an

Kürzungen beim Staatspersonal, Privatschulen und Lehrer

Hier tagt das Zuger Kantonsparlament

Das Zuger Kantonsparlament hat damit begonnen weitreichende Sparmassnahmen zu schnüren. Gespart wird bei den Löhnen beim Staatspersonal wie auch bei den Lehrpersonen. Mit weniger Geld auskommen müssen künftig auch die Zuger Privatschulen, dies sei für die Privatschulen zwar einschneidend, aber zwingend, sagte Bildungdsdirektor Stefan Schleiss.

Auch Gemeinden müssen sich beteiligen

Zur Kasse gebeten werden auch die Zuger Gemeinden. Sie sollen bis 2019 jedes Jahr insgesamt 18 Millionen Franken an den Kanton abliefern, damit dieser seinen Haushalt sanieren kann.

Fundraising wird gestrichen

Keine Unterstützung erhielt die Idee der Regierung, öffentliche Aufgaben durch Sponsoring zu finanzieren. Peter Letter von der FDP warnte vor einem solchen Gesetz. Dies könnte zu Interessenskonflikten führen und könnte falsche Anreize schaffen. Eine gesetzliche Regelung sei nicht notwendig. Finanzdirektor Heinz Tännler versuchte vergebens für die Idee der Regierung zu weibeln. Er musste sich aber schliesslich der Mehrheit des Parlaments fügen.

Weitere Sparvorschläge wird das Parlament in 2 Wochen diskutieren. Insgesamt sind Sparanstrengungen von rund 42 Millionen Franken angedacht.

Audiofiles

  1. Entlastungspaket des Kantons Zug. Audio: Carmen Zettel
  2. Zug: Private sollen nicht Staatsaufgaben finanzieren können. Audio: Carmen Zettel