Linke fordern Alternativ-Standort für Salle Modulable

Neben dem Inseli soll auch der Standort Ufschötti vors Volk kommen

Fotomontage Volumen Neues Theater
Luzern / Salle Modulable am Standort
Inseli Volumenstudie am Standort Inseli

Die SP und die Grünen der Stadt Luzern wollen sich bei der Salle Modulable nicht mit dem Standort Inseli zufrieden geben. In einem Vorstoss im Luzerner Stadtparlament fordern die Linken, dass das Volk zwischen dem Standort Inseli und der Ufschötti aussuchen kann.

Seit einigen Woche ist klar: Das Musiktheater Salle Modulable soll dereinst auf dem Luzerner Inseli gebaut werden. Von verschiedenen Seiten gibt es jedoch Wiederstand gegen dieses Vorhaben. Die SP und die Grünen fordern deshalb in einem Vorstoss, dass das Volk aus zwei Standorten aussuchen soll.

Damit sollen die Chancen für ein "Ja" erhöht werden. Gemäss Urban Frye von den Grünen gibt es viele Luzerner, die nicht gegen die Salle Modulable, aber gegen den Standort Inseli sind. Würde der Standort Ufschötti ebenfalls dem Volk zur Auswahl vorgelegt, würde das die Chancen für ein "Ja" erhöhen. Derzeit seien die Chancen nämlich sehr gering, so Frye weiter.

Zwei Standorte vorlegen ist unrealistisch

Dass die Luzerner Stadtregierung und das Luzerner Stadtparlament dem Anliegen der SP und den Grünen nachkommen, gilt jedoch als praktisch ausgeschlossen. Sollten zwei Standorte vorgelegt werden müssen, könnte der Zeitplan für die Salle Modulable nicht mehr eingehalten werden. Das würde bedeuten, dass die 80 Millionen aus dem Trust, welcher die Salle Modulable mitfinanziert, verfallen würden. Bis Ende 2018 muss nämlich ein pfannenfertiges Konzept inklusive Standort und Bauprojekt vorliegen.

Entscheidet sich das Stadtluzerner Stimmvolk Ende November gegen einen Kredit von sieben Millionen Franken für die Projektierung der Salle Modulable auf dem Inseli, ist das Projekt ebenfalls vom Tisch.