Luzern will Parkplatzreglement überprüfen

Dauerparkkarten in der Neustadt im Visier

Die Sempacherstrasse nach der Sanierung (Visualisierung).

Audiofiles

  1. Dauerparkkarten für die Luzerner Neustadt im Visier. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

In der Luzerner Neustadt sind Parkuhren-Parkplätze häufig durch Autos von Anwohnern belegt, welche eine Dauerparkkarte besitzen. Dies ist ein Nachteil für Ladenbesitzer und Restaurants, deren Kundschaft so kaum freie Parkplätze findet. In einem Vorstoss aus den Reihen der CVP und FDP wurde verlangt, dass die Stadt die Situation überprüft. Nun liegt die Antwort der Stadtregierung vor.

Vorgeschlagen wurden im Vorstoss der CVP und FDP etwa zeitlich beschränkte Dauerparkkarte für die Nacht. Dies sei schwierig, schreibt die Stadt in der Antwort auf den Vorstoss. Markus Mächler von der CVP kann dies nicht verstehen. Die Meinung der Dauerparkkarten sei es gewesen, dass man dann dauerhaft parkieren könne, wenn es freie Parkplätze gebe. Und dies sei eben in der Nacht der Fall. "Wenn jemand weiss, dass er sein Auto tagsüber drei Tage oder länger nicht braucht, dann soll er sich bitte schön wie alle anderen in der Stadt einen Parkplatz mieten, beispielsweise in einem Parkhaus", so Mächler.

Kontingentierung ist für die Stadt keine Lösung

Die Luzerner Stadtregierung will nun überprüfen, wie diese Situation entschärft werden kann. Allerdings soll die Überprüfung nicht sofort stattfinden, weil das überarbeitete Parkplatzreglement erst seit gut zehn Monaten in Kraft ist, erklärte der städtische Verkehrsdirektor Adrian Borgula. Von einem Kontingent für Dauerparkkarten in der Neustadt hält die Stadt nichts. "Dann stellt sich sofort die Frage, wer denn Anrecht auf eine Dauerkarte hat", so Borgula auf Anfrage.