Zug will kein Sondergesetz für Reiche

Eine Extrawurst ist aber weiterhin möglich

Hier tagt das Zuger Kantonsparlament

Im Kanton Zug gibt es für reiche Ausländer, die sich einbürgern lassen wollen, weiterhin keine gesetzliche Sonderregelung. Das heisst: Im Gesetz gibt es keine Regelung, dass reiche Ausländer weniger gute Deutschkenntnisse haben müssen als andere Einbürgerungswillige.  Trotzdem werden weiterhin Ausnahmen möglich sein, da das das Migrationsamt von Fall zu Fall urteilen kann. Der Zuger Volkswirtschaftsdirektor Beat Villiger sagte, man werde von dieser Möglichkeit weiterhin Gebrauch machen.

Nicht zufrieden mit dem Ausgang der Debatte zeigten sich die Grünen. In einer kleinen Anfrage will die Fraktion nun wissen, wie das weitere Vorgehen des Kantons ist und anhand welcher Kriterien die Niederlassungen künftig erteilt werden. Auch die SP zeigte sich unzfrieden. Dies weil die Sprachanforderungen nun offiziell zurück geschraubt wurden. Darum prüft die SP-Fraktion nun, ein Referendum einzureichen. Kommt dies zustande, dann müsste das Zuger Volk entscheiden, wer wie gut Deutsch reden muss.