Unwetter: Nordwestschweiz unter Wasser - Zentralschweiz hat Glück

Pegel der Kleinen Emme dürfte markant steigen

Warnschild: Achtung Hochwasser!
Der Bund warnt vor steigendem Pegel der Kleinen Emme

In der Schweiz haben heftige Gewitter gestern zum Teil grössere Schäden verursacht. Betroffen war vor allem die Nordwestschweiz. Die Zentralschweiz kam mit einem blauen Auge davon.

Knapp 700 Schadenmeldungen gingen bei der Polizei in den Kantonen Aargau, Basel, Solothurn und Bern ein. Nebst Kellern, die vollgelaufen waren, waren auch mehrere Autobahnabschnitt überschwemmt. Abschnitte der A2 und A3 waren davon betroffen. Teilweise mussten Strassen gesperrt werden.

Zentralschweiz hat Glück gehabt

Weniger Probleme gab es in der Zentralschweiz. Das Gebiet kam weitgehend ungeschoren davon, trotz zwischenzeitlich starken Regenfällen. Einzig im Kanton Schwyz kam es wegen der nassen Strasse zu zwei Unfällen auf der Autobahn A4. Eine 21-jährige Autofahrerin verletzte sich dabei. Sie habe ihr Tempo nicht den Wetterverhältnissen angepasst, teilte die Schwyzer Kantonspolizei mit.

Der Bund warnt nun aber davor, dass gewisse Flusspegel markant ansteigen könnten. In der Zentralschweiz betreffe dies vor allem die Kleine Emme.