Dauerregen: Zentralschweiz drohen Naturgefahren

Überschwemmungen und Erdrutsche wegen übersättigten Böden

Nur noch Schlamm und Schutt: Das Unwetter in Dierikon 2015. (Symbolbild)

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  1. Dauerregen in der Zentralschweiz: Es drohen Überschwemmungen und Erdrutsche. Audio: David von Moos

Die Hochwassergefahr in der Zentralschweiz nimmt zu. Die Pegel von Seen, Flüssen und Bächen in der Zentralschweiz steigen weiter an. Wegen den wassergesättigten Böden und des anhaltenden Dauerregens sei lokal mit Überschwemmungen oder Erdrutschen zu rechnen.

Kritisch werden könne es vor allem in den Bergregionen oder in der Nähe von Bächen oder Flüssen, erklärte Albin Schmidhauser, Abteilungsleiter Naturgefahren des Kantons Luzern, auf Anfrage von Radio Pilatus. Man solle sich deshalb vor solchen Fliessgewässern fernhalten und Türen und Fenster schliessen. In bekannten Gefahrengebieten sei es ausserdem angebracht, weitere Vorsichtsmassnahmen zu treffen, etwa durch Wassersperren bei Hauseingängen.

Gemäss den Meteorologen soll es diesen Abend und Nacht zu weiteren starken Regenfällen kommen. Die Gefahrenkarte des Bundes gibt unter anderem Auskunft über mögliche zu erwartende Naturgefahren und entsprechende Vorsichtsmassnahmen.