Bund will Tempo 80 während Stosszeiten

Dadurch soll es weniger Unfälle geben

Solche Szenen sollen verhindert werden

Der Bund will den Stau auf den Schweizer Autobahnen mit Tempo 80 zu Stosszeiten bekämpfen. Die Idee mit der reduzierten Höchstgeschwindigkeit kommt aus dem Bundesamt für Strassen. Der Vorschlag stösst aber auf Kritik.

Der Bund will in den Stosszeiten konsequent Tempo 80 auf Autobahnen vorantreiben. Dies sei eine wirksame Methode gegen den Stau, sagte der Direktor des Bundesamts für Strassen, Jürg Röthlisberger, im Interview mit dem Blick. Zwar dürfte diese Methode schwer zu vermitteln sein, mit Tempo 80 werde der Verkehr aber flüssiger und es gebe weniger Unfälle. Deshalb werde man künftig immer häufiger auf das Instrument der Geschwindigkeitsbeschränkung setzen, so Röthlisberger weiter.  

Die Reaktionen im Bundeshaus reichen von Zustimmung bis Ablehnung. Ausgewählte Stimmen aus Bundesbern gibt es unten im Beitrag.

Auch der Automobilclub der Schweiz ACS lehnt Tempo 80 als Massnahme gegen Stau auf den Autobahnen ab. ACS-Präsident und FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen etwa bezweifelte die Wirkung der Temporeduktion.

Audiofiles

  1. Mit Tempo 80 gegen den Stau: Das kommt nicht überall gut an. Audio: Franziska Boser