"Wasser für Wasser" - Luzerner Projekt nun auch in Zürich

Rund 300 Betriebe unterstützen Wasser- und Ausbildungsprojekte in Sambia

Morris und Lior Etter vor Ort im Einsatz Viele Betriebe in der Deutschschweiz machen beim Projekt "Wasser für Wasser" bereits mit In lokalen Berufsschulen unterstützt WfW die Ausbildung von SanitärinstallateurInnen Wasser für Wasser ist gekennzeichnet durch diese Karaffe

Die Idee hinter dem Projekt «Wasser für Wasser», kurz WfW, ist denkbar einfach: Ein Restaurant in der Schweiz schenkt Leitungswasser in einer speziellen Karaffe aus. Der Kunde bezahlt - und das Geld geht dann komplett an die Wasserprojekte in Sambia. Die Non-Profit-Organisation WfW wurde 2012 von den Brüdern Morris (29) und Lior (26) Etter aus Luzern gegründet.

In Luzern hat alles begonnen und das Projekt wächst weiter

Bis heute machen bereits 300 Partnerbetriebe mit und haben bereits über 750'000 Franken an Spenden gesammelt. Nach Luzern, Basel, Bern ist WfW nun offiziell auch in Zürich gestartet. Dort schenken die ersten 26 Gastrobetriebe Leitungswasser aus und spenden für Wasser- und Ausbildungsprojekte in Slums der Sambischen Hauptstadt Lusaka.

Nachhaltige Wasserversorgung in den städtischen Slums von Sambia

In Sambia, wo 90% der Todesfälle auf verschmutztes Wasser zurückzuführen sind, hat WfW in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen und dem Bau von Wasserkiosksystemen bereits für 30'000 Menschen sicheren Trinkwasserzugang geschaffen. Um lokales Know-how zu stärken und die Nachhaltigkeit infrastruktureller Massnahmen zu gewährleisten, bildet WfW in einer lokalen Berufsschule Sanitärinstallateur/Innen aus.

Audiofiles

  1. So funktioniert "Wasser für Wasser". Audio: Thomas Zesiger