Vernetzt: Pokémon Go ist der Spiele-Renner 2016

Bereits mehr Benutzer als Twitter

Mit Pokémon Go muss man in seiner Umgebung kleine Monster einfangen und trainieren. Immer wieder nimmt die App Bezug zur realen Umgebung und reichert diese mit den virtuellen Spielelmenten an. Die Spielkarten orientieren sich am realen Standort der Spielerinnen und Spieler

Seit dem 6. Juli gibt es Pokémon Go in den USA, Neuseeland und Australien für Android und iOS. Und noch nie konnte ein Spiel in so kurzer Zeit für derart viel Furore sorgen. Mittlerweile hat Pokémon Go mehr aktive Nutzer als Tinder oder Twitter. Das Erfolgsgeheimnis ist das neuartige Spielkonzept. Man spielt mit dem Smartphone in der realen Umgebung. Pokémon fängt man ein vom Fenstersims, im Park oder im nahegelegenen Fluss. Man sieht die Pokémons durch die Smartphone-Kamera in der realen Umgebung. Auch die Live-Spielkarte beruht auf Google Maps und man bewegt sich in der realen Welt auf der Suche nach den virtuellen Pokémons. Pokémon Go ist eine Neuerfindung des GameBoy-Klassikers aus den 90er Jahren. Wie beim Original muss man kleine, süsse Monster finden und trainieren. Für alle über 30 gibt es hier den Pokémon-Go-Anfängerguide.

UPDATE (16.7.2016): Jetzt auch in der Schweiz erhältlich

Seit dem Launch in Australien und den USA vor einer Woche, gab es immer mal wieder überlastete Server. Deshalb haben Nintendo und Niantic Labs den weltweiten Start vorerst gestoppt, bis die Infrastruktur-Probleme gelöst sind. Ab sofort ist aber auch in der Schweiz Pokémon Go erhältlich. Seit Samstagmittag findet man das Spiel im App Store von iTunes. Im Google Play Store für Android ist es momentan noch gesperrt, sollte aber wohl auch demnächst für die Schweiz freigegeben werden. 

Vorsicht ist auch beim spielen geboten. So warnt die US-Poilzei, man solle trotz Pokémon-Go auf den Verkehr achten. Und im US-Bundesstaat Missouri haben Teenager einen Poké-Stop angelegt, um Spieler in einen Hinterhalt zu locken uns sie dann auszurauben.

 

Audiofiles

  1. Vernetzt, Dienstag 12.7.16. Audio: Maik Wisler