Nur 86 Prozent gurten sich auf dem Rücksitz an

Die Deutschschweizer sind disziplinierter als die Westschweizer und die Tessiner

Gurten im Auto

In der Schweiz ist das Tragen von Gurten seit über 20 Jahren auch auf dem Rücksitz von Autos obligatorisch. Trotzdem schnallen sich dort nur 86 Prozent der Mitfahrer an. Das zeigen die neusten Zahlen der Beratungsstelle für Unfallvehütung bfu.

Immerhin: mit 86 Prozent gurten sich mehr Leute auf dem Rücksitz an als vor einem Jahr. Damals waren es nämlich nur rund 76 Prozent. Aber gemäss Gesetz müssten sich alle auf den Rücksitzen angurten, schreibt die bfu in einer Mitteilung. Der Gurt gehöre zu den wichtigsten Lebensrettern bei einem Unfall. bfu-Schätzungen des Rettungspotenzials haben ergeben, dass durch den Sicherheitsgurt in der Schweiz seit dem Jahre 2000 annähernd 15'000 schwere Verletzungen und 1'800 Getötete vermieden werden konnten.

Generell könne man sagen, dass sich die Leute in der Deutschschweiz mehr angurten als in der Westschweiz und im Tessin. Und auf den Autobahnen und den Strecken mit Tempo 80 brauchen Leute den Gurt öfters als innerorts. Die Fahrzeuglenker selber tragen häufiger einen Gurt. Aktuell sind es 94 Prozent der Lenker.

Statistik zum Gurten tragen