Zug hat letztes Jahr 12 Hektaren überbaut

Der Kanton liegt damit klar unter dem schweizerischen Durchschnitt

Prächtige Aussicht vom Kloster Maria Hilf auf dem Gubel bei Menzingen in Richtung Zugersee

Der Kanton Zug hat im vergangenen Jahr 12 Hektaren Bauzone überbaut. Dies zeigt die aktuelle Bauzonenstatistik. Damit liegt Zug hochgerechnet auf die Bevölkerungszahl klar unter dem schweizerischen Durchschnitt.

Nimmt man die jährlich überbaute Fläche in der gesamten Schweiz, hätte Zug laut einer Mitteilung der Baudirektion theoretisch 40 Hektaren überbauen können, um dem Durchschnitt zu entsprechen. Noch verfügt der Kanton Zug mit 330 Hektaren unbebauter Bauzonen über genügend Bauland für die kommenden 20 Jahre. Einzonungen wird es vorläufig keine mehr geben. Das Kantonsparlament entschied bereits vor drei Jahren im Richtplan, dass vielmehr verdichtet gebaut werden muss. Der Kanton Zug muss innerhalb der bestehenden Bauzonen wachsen.

Am meisten Bauzonenfläche verbrauchen laut Mitteilung der kantonalen Baudirektion die Gemeinden Walchwil und Neuheim mit über 140 Quadratmeter pro Einwohner und Arbeitsplatz.