Zug streicht Geld für Gesundheitsbetriebe

Kantonsparlament stoppt finanzielle Unterstützung von 430'000 Franken

Der Arzt verbindet eine verletzte Hand.

Ausbildungsbetriebe im Gesundheitsbereich werden Kanton Zug künftig nicht mehr finanziell unterstützt. Das Zuger Kantonsparlament hat definitiv entschieden, den finanziellen Zustupf von 430‘000 Franken zu streichen. Ein Antrag der CVP, diesen Beitrag beizubehalten, wurde knapp abgelehnt.

Auch der Zuger Gesundheitsdirektor Martin Pfister setzte sich für den Zustupf ein. Mit einem solchen finanziellen Zustupf an die Betriebe würde auch ein Anreiz geschaffen, weiterhin Ausbildungsplätze anzubieten. Schliesslich müsse sichergestellt werden, dass das Gesundheitswesen auch langfristig genügend Personal habe.

Eine knappe Mehrheit des Parlaments war letztendlich aber der Ansicht, dass es unfair wäre, die Ausbildungen im Gesundheitswesen finanziell zu fördern. Andere Branchen wie etwa die Metzgerbranche würden schliesslich auch nicht finanziell unterstützt.