Zuger Stadtverwaltung kann ins Landis & Gyr-Gebäude einziehen

Das Stimmvolk lehnte die Doppelinitiative ab

Die Verwaltung der Stadt Zug kann im ehemaligen Landis & Gyr-Gebäude beim Bahnhof zentralisiert werden.

Die Zuger Stadtverwaltung kann zentralisiert werden: Die Zugerinnen und Zuger haben an der Urne deutlich grünes Licht gegeben und die Doppelinitiative abgelehnt, welche den heutigen Zustand beibehalten wollte.

5155 Personen (62,56 Prozent) haben die Initiative "Ja zu gesunden Stadtfinanzen" abgelehnt - 3085 sagten Ja. Die Initiative forderte den Weiterverkauf des Landis&Gyr-Gebäude innerhalb von zehn Jahren. Die zweite Initiative "Ja zur historischen Altstadt", die den Verbleib der städtischen Verwaltung in der Altstadt verlangte, wurde ebenfalls abgelehnt. 5172 Personen respektive 62,29 Prozent sagten Nein. 3131 Personen legten ein Ja in die Urne.

Mit diesem Entscheid kann die städtische Verwaltung definitiv in die L&G-Liegenschaft einziehen und an einem Standort zentralisiert werden. Die Stimmberechtigten hatten sich bereits im Jahr 2012 für den Kauf des Gebäudes entschieden. Ein überparteiliches Komitee wollte diesen Umzug nun mit der Doppelinitiative verhindern.