"Plan Lumière" wird in Zug umgesetzt

Heute beginnen die Bauarbeiten zum neuen Beleuchtungskonzept

So soll der Landsgemeindeplatz gemäss Beleuchtungskonzept "Plan Lumière" dereinst aussehen

Heute beginnen in der Stadt Zug die Bauarbeiten zum neuen Beleuchtungskonzept "Plan Lumière". Das Zuger Stadtparlament hatte im April dieses Jahres dem 394'000 Franken teuren Planungs- und Baukredit einstimmig mit 36 zu 0 Stimmen zugestimmt. Die Bauarbeiten dauern planmässig bis Anfang 2017.

«Plan Lumière» heissen städtische Beleuchtungskonzepte, mit denen eine attraktive Beleuchtung öffentlicher Räume erfolgt. Der «Plan Lumière» der Stadt Zug legt den Fokus auf die Faktoren Energieeffizienz, Lichtverschmutzung, Sicherheit und Ästhetik. Im Zentrum des Beleuchtungskonzepts steht der Landsgemeindeplatz. Dort werden die
Kugelleuchten entfernt und durch LED-Leuchten ersetzt. Projektoren tauchen die Fassaden der Häuser gezielt in dezentes Licht, ohne in die Fenster zu leuchten. Das Projekt wurde den Anwohnern bereits am 1. Dezember 2015 vor Ort präsentiert. Alle Grundeigentümer stimmten dem Projekt zu.

Verkehrsbehinderungen wegen Bauarbeiten möglich
Im Zuge der Umsetzung des «Plan Lumière» wird auch die 30-jährige Elektroinfrastruktur für Märkte und Feste auf den neusten Stand gebracht, wofür ein Betrag von 320'000 Franken veranschlagt ist. André Wicki, Vorsteher des Baudepartements, will Vollgas geben: «Die Arbeiten auf dem Landsgemeindeplatz werden in den nächsten Wochen vorangetrieben, damit die neue Beleuchtung bereits im Dezember in Betrieb genommen werden kann.» An zahlreichen Orten sind Grabungsarbeiten erforderlich. Diese können vereinzelt zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen führen.

"Plan Lumière" von Gärbiplatz bis zum Hafen
Der «Plan Lumière» umfasst auch den Bereich Landsgemeindeplatz bis Gärbiplatz sowie die Strecke Vorstadt bis Hafen. Dezente und energiesparende Leuchten kommen hier zum Einsatz, bestehende werden ersetzt oder entfernt. Grundsätzlich gilt: So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig zu beleuchten. Der Abschluss der gesamten Arbeiten vom Gärbiplatz bis zum Hafen ist für Anfang 2017 vorgesehen. Die Anpassungen im Bereich Theater Casino inklusive Seeliken und Lindenplatz werden erst nach der Sanierung des Theater Casinos vorgenommen.