Begleitete Sterbehilfe nimmt zu

742 Fälle im Jahr 2014

Begleitete Sterbehilfe wird immer öfter in Anspruch genommen.

In der Schweiz gibt es immer mehr Menschen, die mit der Sterbehilfe aus dem Leben scheiden. Das zeigen die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik, welche für das Jahr 2014 erhoben worden sind.

Demnach hat es im Jahr 2014  742 Fälle gegeben: das sind 26 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Praktisch all diese Menschen waren über 55 Jahre alt und hatten eine Krankheit, welche man nicht mehr hätte heilen können. Die meisten hatten Krebs. 

Die Studie zeigt weiter, dass ein wenig mehr Frauen als Männer diesen Weg in den Tod wählen. Am häufigsten stammten diese Personen aus dem Kanton Zürich, vor Leuten aus dem Kanton Genf und dem Kanton Neuenburg. In der Zentralschweiz wurden am meisten Menschen aus dem Kanton Zug in den Tod begleitet. Gar keine Fälle wurden im Kanton Uri registriert.