Immer kürzere Aufenthalte in Altersheimen

Längere Betreuung und Pflege zu Hause

Immer kürzere Aufenthalte in Alters- und Pflegeheimen.

Im Kanton Luzern haben Ende des vergangenen Jahres rund 4700 betagte Menschen in Alters- und Pflegeheimen gelebt. Das zeigen die neuen Zahlen der Luzerner Statistikbehörde Lustat. Im Schnitt bleiben die älteren Menschen immer weniger lang im Heim.

Im Kanton Luzern waren betagte Menschen im vergangenen Jahr im Schnitt 82 Jahre alt, wenn sie ins Altersheim eintraten. Im Schnitt blieben sie 1,7 Jahre - zwei Monate weniger lang als noch im Jahr zuvor. Der Grund dafür ist, dass betagte Menschen heute immer länger zu Hause leben, sich dort betreuen und pflegen lassen und dann auch erst später in ein Alters- und Pflegeheim eintreten. Entsprechend verkürzt sich die Aufenthaltsdauer. In Luzerner Altersheimen waren über die Hälfte der Heimbewohner im vergangenen Jahr über 95 Jahre alt. 

Von allen Zentralschweizer Kantonen blieben betagte Menschen im Kanton Nidwalden am längsten im Altersheim, nämlich 2.3 Jahre. Am wenigsten lang im Kanton Obwalden, mit einer Aufenthaltsdauer von 1,5 Jahren.