Enkeltrick auch bei Firmen

Im Kanton Zug hat ein Unternehmen einem Trickbetrüger mehrere Zehntausend Franken überwiesen

Im Kanton Zug holen Betrüger mit dem Enkeltrick 4.0 auch Geld bei Firmen

Im Kanton Zug häufen sich Vorfälle mit einer neuen Betrugsmasche. Mit dem sogenannten Enkeltrick 4.0 ergaunern sich die Täter bei Unternehmen hohe Geldbeträge.
Die neue Betrugsmasche nennt sich CEO-Fraud oder auch Enkeltrick 4.0. Dabei geben sich gut organisierte und vorbereitete Täter überzeugend als Geschäftsführer oder weisungsbefugte Entscheidungsträger eines Unternehmens aus. So wird zum Beispiel dem Buchhalter oder einer Sekretärin durch mehrfache, gefälschte E-Mails wie auch Telefonanrufe vorgespielt, eine dringende und geheime Geldüberweisung müsse schnell und unauffällig durchgeführt werden.
Oftmals erfolgt zusätzlich noch ein Anruf eines angeblichen Unternehmensberaters, der die Transaktion weiter plausibilisiert. Genügt das nicht, wird der Druck auf die Mitarbeiter erhöht. Im Kanton Zug sind in den letzten Tagen bereits mehrere Unternehmen Ziel dieser Betrugsmasche geworden. In einem der Zuger Polizei bekannten Fall sind so mehrere Zehntausend Franken auf ein ausländisches Konto überwiesen worden.
Die Zuger Polizei rät zu einem gesunden Misstrauen!