Luzerner Fasnacht neu ohne "Dräksak"

Die Stadt Luzern regelt die Abfallentsorgung selber

Impressionen von den Aufräumarbeiten am Aschermittwoch Impressionen von den Aufräumarbeiten am Aschermittwoch Impressionen von den Aufräumarbeiten am Aschermittwoch Impressionen von den Aufräumarbeiten am Aschermittwoch

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  1. Die Stadt Luzern will keine "Dräksäke" mehr. Audio: Sämi Deubelbeiss

Ab der kommenden Luzerner Fasnacht wird es keine gelben „Dräksäke“ mehr geben. Wie die Stadt Luzern gegenüber Radio Pilatus bestätigte, werde man die Abfallentsorgung unter anderem aus Kostengründen künftig selber regeln und eigene Säcke aufstellen, sagte Thomas Schmid, Leiter Strasseninspektorat der Stadt Luzern. Die Anzahl der Abfallsäcke bleibt an der kommenden Luzerner Fasnacht gemäss Schmid aber in etwa gleich wie in diesem Jahr.

Kosteneinparungen trotz Mehraufwand

Selber machen, statt einkaufen. Unter diesem Motto wird die Stadt Luzern an der kommenden Fasnacht die Abfallentsorgung also selber bewältigen. Dies sei ein logistischer Mehraufwand, sagt Albert Kreienbühl, Leiter Stadtteil Mitte des Strasseninspektorats. Dank Anpassungen bei den üblichen Reinigungsarbeiten mit den Putzmaschinen an der Fasnacht, könnten seine Leute den Zusatzauftrag mit den Abfallsäcken stemmen, so Kreienbühl weiter. Über Jahre gesehen lohne sich die eigene Abfallentsorgung an der Fasnacht. Genaue Zahlen wollte die Stadt Luzern, auch aus Rücksicht auf die Firma "Dräksak", keine bekannt geben. Auch "Dräksak" selber wollte keine Stellung nehmen.